Service A-Z

Informationen zur Doping-Prävention finden Sie auf der Landessportbundes Baden-Württemberg. Dort finden Sie auch die Nada-App zum Download, das Regelwerk und die Kontaktadresse beim LSV BW.

Zu Seite des Landessportbundes geht es hier.

Die Aufstiegsregelung des TBW bei Landesmeisterschaften finden Sie unter "Tanzen - Informationen und Regularien - Aufstiegsregelung"

Aufnahmeunterlagen für neue Vereine

Hier finden Sie Zugang zu allen Aufnahmeunterlagen für Vereine, die Mitglied werden wollen im Tanzsportverband Baden-Württemberg


Die folgenden Unterlagen stehen zur Verfügung auf den Internet-Seiten des Deutschen Tanzsportverbandes (DTV) im Bereich "Download - Aufnahmeunterlagen für neue Vereine" (externer Link)

  • Aufnahmeantrag DTV
  • Aufstellung des Vorstandes
  • Mitgliedererhebung
  • Satzung des DTV
  • Finanzordnung des DTV
  • Jugendordnung des DTV

 

Im Downloadbereich des TBW finden Sie die folgenden Formulare für die Vereinsaufnahme zum direkten Ausfüllen am PC

  • Aufnahmeantrag DTV
  • Aufstellung des Vorstandes
  • Mitgliedererhebung

Die Ausschreibung für

  • Landesmeisterschaften
  • die Turniere der TBW-Trophy
  • den Verbandstag

finden Sie im Downloadbereich unter "Ausschreibungen". Dort sind auch die ab 01.01.2016 gültigen Wertungsrichtervergütungen online.

Bewerbungen schicken Sie bitte in zweifacher Ausfertigung schnellstmöglich an die TBW-Geschäftsstelle, Paul-Lincke-Str. 2, 70195 Stuttgart.

Der Tanzsportverband Baden-Württemberg würdigt die Verdienste von Einzelpersonen, Turnierpaaren und Formationen durch Ehrungen. 

Es werden verliehen:

 

 1.      Die TBW-Sport-Ehrennadel für Turnierpaare und Formationen

1.1.   in Bronze: Deutsche Vizemeister

                            1. Platz Deutschlandpokal

                            3. Platz WM

                            2. Platz EM

                            1. Platz MEM, EC, WC

 

1.2.   in Silber:   Landesmeister der jeweils höchsten Klassen (mindestens 3 mal)

                            in allen Startgruppen

                            Deutsche Meister

                            Mehrfache Sieger bei MEM, EC, WC

                            Europameister

                            2. Platz bei WM

 

1.3.   in Gold:     Europameister (mehrmals)

                            Weltmeister

 

 

2.      Die TBW-Verdienstnadel für Einzelpersonen

2.1.   in Bronze: an Mitglieder des Verbandes und seiner Vereine,

                            in der Regel für mindestens 10jährige ehrenamtliche Tätigkeit,

                            oder die durch ihre verdienstvolle, ehrenamtliche Tätigkeit

                            den Tanzsport im Lande besonders gefördert haben.

 

2.2.   in Silber:   an Mitglieder des Verbandes und seiner Vereine,

                            in der Regel für mindestens 20jährige ehrenamtliche Tätigkeit

                            oder die sich durch außergewöhnliche Leistungen

                            um den Tanzsport im Lande besonders verdient gemacht haben.

 

2.3.   in Gold:     an Mitglieder des Verbandes und seiner Vereine,

                            in der Regel für mindestens 25jährige ehrenamtliche Tätigkeit

          oder die sich durch weitere außergewöhnliche Leistungen nach Verleihung der

          silbernen Nadel um den Tanzsport im Lande besonders verdient gemacht haben.

 

2.4.   Die Verdienstnadel des TBW kann auch an Personen verliehen werden, die nicht Mitglied eines TBW-Vereines sind, den Tanzsport aber auf besondere Weise gefördert und unterstützt haben.

 

3.      Der Ehrenteller des TBW wird verliehen an Mitgliedsvereine des Verbandes

3.1.    nach mindestens 10jährigem Bestehen

3.2.    bei besonderen Anlässen, z.B. Eröffnung eines Clubheims u.ä.

 

 

4.      Der TBW-Ehrenring wird als höchste Auszeichnung für langjährige, ehrenamtliche Tätigkeit im Verband mit außergewöhnlichen Leistungen für den Tanzsport verliehen.

          Träger dieser Auszeichnung können höchstens 7 lebende Persönlichkeiten sein.

 

 

5.      Für alle Auszeichnungen wird bei der Übergabe eine Urkunde ausgehändigt.

          Die Auszeichnungen und Ehrungen sollen in würdiger Form durch ein Mitglied des TBW-Präsidiums oder des Hauptausschusses vorgenommen werden.

 

 

6.         Vorschläge für Ehrungen und Auszeichnungen können von Mitgliedern des TBW-Präsidiums und von Mitgliedsvereinen des zu Ehrenden gemacht werden. Der Antrag ist mit einer Begründung formlos mindestens 6 Wochen vor dem Termin der Übergabe beim TBW-Präsidium (Geschäftsstelle) einzureichen.

          Vieljährige Mitgliedschaft allein gilt nicht als verdienstvolle Tätigkeit im Sinne dieser Ehrungsordnung

 

 

7.      Über die Verleihung entscheidet ein vom Präsidium eingesetzter Ehrungsausschuss.

          Bei Abweichungen von dieser Ehrungsordnung entscheidet das Präsidium.

 

 

8.      Die Ernennung von Ehrenpräsidenten und Ehrenmitgliedern des TBW wird durch die Satzung TBW §§ 4.7., 10, 11.5. und 12.1. geregelt.

 

 

 

Beschlossen in der Präsidialsitzung am 03.03.1998

Geändert in der Präsidialsitzung am 03.11.2009

 

Ergänzung der TBW-Ehrungsordnung

für den Fachverband für karnevalistischen Tanzsport Baden-Württemberg (Lkt)

 

 

Ehrennadel

Süddeutscher Meister

Deutscher Meister

Bronze

Süddeutscher Meister

Deutscher Vizemeister

Silber

2 x in Folge

Süddeutscher Meister

Deutscher Meister

oder

2 x in Folge Deutscher Vizemeister

Gold

3 x in Folge

Süddeutscher Meister

2 x in Folge Deutscher Meister

 

 

Ergänzung beschlossen in der Präsidialsitzung am 02.10.2012

 

Ehrenkodex für alle ehren- und hauptamtlich im Tanzsport Tätigen, die Kinder und Jugendliche betreuen und qualifizieren oder zukünftig betreuen und qualifizieren wollen

Hier finden Sie das Formular zur Einzugsermächtigung.

Einzugsermächtigung

Angesichts der zunehmenden öffentlichen Sensibilisierung zum Thema Gewalt gegen Kinder und Jugendliche sowie sexuellen Missbrauchs junger Menschen wollen auch der Deutsche Tanzsportverband e.V. und seine Jugendorganisation ihre eindeutige Haltung hierzu erneut deutlich zum Ausdruck bringen. Das Positionspapier des DOSB zum Thema „sexueller Missbrauch“ und seine darin enthaltenen Anregungen werden vom Präsidium des DTV und der Jugendvollversammlung ausdrücklich unterstützt.

Hier finden Sie die Gebührenordnung des TBW.

Hier finden Sie die Tarife der GEMA.

AdresseTanzsportverband Baden-Württemberg
Paul-Lincke-Str. 2
70195 Stuttgart
Telefon0711 - 69 62 74
Telefax0711 - 69 90 97 5
E-Mailgeschaeftsstelle(@)tbw.de
BankverbindungCommerzbank Mannheim
BLZ 670 400 31
Konto-Nr. 36 21 505 00
IBAN DE90670400310362150500
BIC : COBADEFF670
Gläubiger-IDDE 61 ZZZ 000 000 470 80
Funktion
Verbands- u. Sportsekretärin
Gudrun Scheible

Paul-Lincke-Str. 2
70195 Stuttgart
Tel: 0711 - 696274
Fax: 0711 - 6990975
Tel. G.: 0711 - 696274
Funktion
Verbands- u. Sportsekretärin
Ilka Scheible

Tel: 0711 - 696274
Fax: 0711 - 6990975

Hier finden Sie die Jugendordnung des TBW.

Zusatzvereinbarung zum Grenzverkehrsabkommen zwischen DTV , STSV und ÖTSV Gültigkeit ab 1.1.2017

Lizenzerhalt

Informationen über die benötigten LEs zum Lizenerhalt.

Die Mitgliedschaft im Deutschen Tanzsportverband und in den Landestanzsportverbänden bringt für die angeschlossenen Tanzsportabteilungen und Tanzsportvereine zahlreiche Vorteile:

Hier finden Sie eine Mustersatzung für neu zu gründende Vereine. Weitere Unterlagen zur Vereinsneugründung finden unter "DTV - Aufnahmeunterlagen für Vereine" im Downloadbereich

Hier finden Sie die Satzung des TBW.

Die Tänze im Turniersport

Die Standard-Tänze

Aus der Fülle von "Schiebe- und Wackeltänzen", die vor und nach dem Ersten Weltkrieg Mode wurden, kristallisierten sich in den 20er Jahren vier Turniertänze heraus, die 1929 in England festgelegt wurden und damals ihre noch heute gültigen Namen erhielten: Langsamer Walzer bzw. English Waltz, Tango, Slow Foxtrott und Quickstep. Der Wiener Walzer war 1932 nur in Deutschland Turniertanz und kam erst nach dem Zweiten Weltkrieg als international anerkannter fünfter Standard-Tanz hinzu, nachdem sich dieser Tanz durch Paul Krebs (Nürnberg) und Karl von Mirkowitsch vom Drehtanz mit Figuren zum sportlichen Schwungtanz entwickelt hatte.

 

Langsamer Walzer (Der English Waltz)

Turniertempo 28-30 Takte pro Minute, Metronomzahl 84-90. Hat mit dem Wiener (schnellen) Walzer eigentlich nur den Dreivierteltakt gemeinsam.

Im Turnierprogramm steht der Langsame Walzer an erster Stelle und hinterlässt bei Publikum und Wertungsrichtern den vielleicht entscheidenden ersten Eindruck. Er ist ein Nachfahre des "Boston" und wurde von den Engländern zu seiner heutigen Form entwickelt. Schwung und Drehung, die beiden Grundelemente des Standardtanzens, sind beim Langsamen Walzer am deutlichsten zu erkennen. Weil der Schwung in jedem Takt neu erzeugt, ausgeführt und in einer Schwebephase abgebremst werden muss, gilt der Langsame Walzer mit seiner ausgeprägten Pendelbewegung wohl als der schwierigste der Standardtänze.

 

Tango (Der zwiespältige Tanz)

Turniertempo 31-33 Takte pro Minute, Metronomzahl 124-132. Die ursprüngliche Tangomusik ist im 2/4-Takt geschrieben, wurde aber in Achtelnoten gespielt. In der heutigen Tanzmusik ist auch der 4/4-Takt üblich. Je nach Vorgabe durch die Musik gilt die Metronomzahl dann für Achtel- oder auch für Viertel-Noten.

Der Ur-Tango mit dem Beinamen "argentino" zeigt sein Herkunftsland an. Kein anderer Tanz umfasst eine derartige Vielfalt an Bewegungsformen und Haltungen. Bei der Trennung von Standard und Latein in den fünfziger Jahren zögerte man lange, ehe man den Tango endgültig den Standard-Tänzen zuordnete.

Auffallend beim Tango sind die schnellen Aktionen und die oft verhaltenen Pausen, deren Wechselspiel den Reiz des Tanzes ausmachen. Von den anderen Standardtänzen unterscheidet er sich dadurch, dass er ohne das sonst charakteristische Heben und Senken getanzt wird und dass ihm die "Bewegungskette" fehlt, die man als "Schwung" bezeichnet. Diese "Schwung-Verhinderung" erfordert ein Höchstmaß an Kontrolle. Der gute Turniertänzer wechselt gekonnt zwischen Ruhe und Dynamik, zwischen Spannung und Entspannung. Nur mit optimaler Körperbeherrschung und ohne verkrampft zu sein, gelingen die reflexartigen, publikumswirksamen Bewegungen, speziell des Kopfes.

 

Wiener Walzer (Der berühmte Dreivierteltakt)

Turniertempo 58-60 Takte pro Minute, Metronomzahl 174180.

Der Wiener Walzer ist der Beitrag der deutschsprachigen Länder zum Turniersport. Der älteste aller Turniertänze war als "Dreher", "Ländler" oder "Langaus" oft etwas verpönt, bis er durch die Strauß-Dynastie hoffähig wurde. Der Nürnberger Tanzlehrer Paul Krebs hat ihm die heutige Turnierform gegeben.

Von dem "schwingenden" Langsamen Walzer unterscheidet er sich durch die allgemein vorherrschende rotierende Bewegung. Sein Schwung resultiert aus den vorwärts strebenden Drehungen. Es gibt beim Wiener Walzer auffallend wenig verschiedene Schritte; trotzdem erfordert es viel Übung und Fleiß, sie meisterlich vorzuführen. Wichtig für die Beurteilung ist insbesondere, dass man die Übergänge von der Rechtsdrehung zur Linksdrehung und umgekehrt beherrscht. Darüber hinaus benötigt man eine gehörige Portion Kondition, um das schnelle Tempo des Tanzes mit aller gebührenden Eleganz durchzustehen.

 

Slow Foxtrott (Der englische Turniertanz im Viervierteltakt)

Turniertempo 28-30 Takte pro Minute, Metronomzahl 112-120.

Seine Vorfahren sind "Onestep" und "Rag". Von seinem Charakter her ist er zurückhaltend elegant und gilt als der Klassiker unter den Tänzen des "englischen Stils". Im Tempo hat er gewisse Ähnlichkeit mit dem Langsamen Walzer. Jedoch wie dort die Pendelbewegung typisch ist, will man hier eine langgestreckte Wellenbewegung erkennen können. Der kontinuierliche Bewegungsfluss charakterisiert den Slow Foxtrott, ebenso wie fließende Posen, in denen der Bewegungsfluss fast, aber doch nicht ganz zum Stillstand kommt. Die hohe Kunst zeichnet sich dadurch aus, den am meisten auf natürlichen Gehbewegungen beruhenden Tanz nicht langweilig wirken zu lassen. Raumgewinn, Musikalität und Lässigkeit müssen gleichermaßen gezeigt werden.

 

Quickstep (Der Spaßmacher unter den Standard-Tänzen)

Turniertempo 50-52 Takte pro Minute, Metronomzahl 200-208 (Viervierteltakt).

Beeinflusst durch den Charleston entwickelte sich der Quickstep aus dem Slow Foxtrott. Als Geburtsjahr nimmt man 1927 an. Beim Quickstep gibt es keine Zeit für Pausen. Dynamik und Geschwindigkeit sind Trumpf. Das Tempo wird gelegentlich bis zur Rasanz gesteigert. Ein bisschen Leichtigkeit, ein bisschen Humor, hier und da kleine eingestreute "Kunststückchen" machen den Quickstep oft zum Publikumsliebling. Alles sollte im Fluss - und trotz des hohen Bewegungsvolumens - auch locker bleiben. Beschwingt, voller Übermut und guter Laune regt er immer wieder zu neuen Schrittvariationen an. Bei jedem Turnier ist ihm der Applaus auf "offener Szene" gewiss.

 

Die Latein-Tänze

Die ganze Bezeichnung lautet "Lateinamerikanische Tänze", was aber ebenfalls ungenau ist, weil sie im strengen Sinne nur auf die afro-kubanischen Tänze (Rumba, Mambo) und die brasilianische Samba zutrifft, während der Paso Doble aus Spanien (Frankreich) und der Jive aus Nordamerika stammen. Die Weichen zur Standardisierung der Lateintänze wurden um 1960 gestellt. Vorher waren sie Modetänze, von denen keine Stabilität erwartet wurde. Noch 1969 waren die Lateintänze nur eine Erweiterung oder ein Anhängsel der Standardtänze. Doch bereits ein Jahr später erhielten "Lateintänzer" ein eigenes Startbuch.

Zwar wurden nach dem Zweiten Weltkrieg nationale und internationale Meisterschaften in den Lateinamerikanischen Tänzen ausgetragen, der Deutsche Tanzsportverband konnte sich aber lange nicht dazu entschließen, da eine einheitliche Bewertung zu problematisch erschien. Erst nach zwei "Bundesqualifikationen" 1960 und 1961 fand in Stuttgart 1962 die erste Deutsche Lateinmeisterschaft statt, allerdings noch ohne Jive; der kam erst 1973 hinzu. Die erste Deutsche Kombinationsmeisterschaft über zehn Tänze wurde beim Schwarz-Weiß Club in Reutlingen 1974 ausgetragen.

 

Samba (Der dynamische, progressive Südamerikaner im Zweivierteltakt)

Turniertempo 50-52 Takte pro Minute, Metronomzahl 100-104.

Die Samba stammt in ihrer stationären Grundform aus Brasilien bzw. aus uralten Kreistänzen der Bantu-Neger und wurde in Europa zum variationsreichen Turniertanz entwickelt. In Wiegeschritten und Voltadrehungen, Rollen und Promenadenläufen bewegen sich die Paare wellenförmig und raumgreifend durch den Raum. Während die Wellenbewegungen früher nur aus einem Erheben im Bein kam (Bounce), wird sie heute auch durch die Bauchmuskulatur erzeugt (im Englischen: contraction and release). Charakteristisch für die Samba sind vor allem die Schritte im Zickzack-Muster (Botafogos) sowie die Samba-Rolle, die als eine der wenigen Lateinfiguren in engem Körperkontakt getanzt wird. Die Samba mit ihrer reichhaltigen rhythmischen Gestaltung des Zweivierteltakts ist ein Tanz, der Lebenslust ausdrückt und vermitteln will.

 

Cha-Cha-Cha (Der fröhlich-freche Bewegungstanz)

Turniertempo 30-32 Takte pro Minute, Metronomzahl 120-128 (Viervierteltakt).

Er stammt aus Kuba, wurde von Enrique Jorrin (u.a.) aus dem Mambo entwickelt und 1957 von Gerd und Traute Hädrich nach Deutschland "importiert". Der Cha-Cha hat viele Elemente aus anderen Tänzen in sich aufgenommen, besonders aus Jazz, Beat und Disco. Seinen Grundcharakter, der ihn bei allen Alterstufen zum beliebtesten Lateintanz macht, hat er dabei nicht verloren.

Im Cha-Cha-Cha kommen übermütige Ausgelassenheit und koketter Flirt zum Ausdruck. Beine, Arme, Hände und Finger: der ganze Körper ist in ständiger Bewegung! Insbesondere die flinken Beinaktionen sind typisch für diesen Tanz, ebenso wie die schnelle Triple-Bewegung auf dem vierten Viertel eines Taktes und dem ersten Viertel des folgenden Taktes (Chassé-Schritt). Cha-Cha-Cha ist ein amüsantes Spiel zwischen Zuwendung und Abwendung, Verschwinden und Wiederkommen, ein Tanz, fröhlich, keck, perlend wie Sekt und mit einem guten Schuss Augenzwinkern.

 

Rumba (Der erotische Werbetanz, ausdrucksstark und voller Hingabe)

Turniertempo 25-27 Takte pro Minute, Metronomzahl 100-108 (Viervierteltakt).

Die Rumba entstand aus dem Mambo-Bolero und ist mit der Habanera verwandt. Sie ist ein afro-kubanischer Werbungstanz. In Deutschland wurde die Rumba 1932 ins Turnierprogramm aufgenommen, ab 1934 wieder verdrängt und nach dem Krieg dann wieder entdeckt.

Rumba ist der Klassiker unter den Lateintänzen, erfordert große Ausdruckskraft und Sparsamkeit der Mittel. Im Turniertanz hat sich der Cuban-Style durchgesetzt, nicht der nach dem Zweiten Weltkrieg beliebte Square-Style. Nach den beiden schnellen Bewegungstänzen strahlt die Rumba eher Ruhe aus, wobei die durch Gewichtsverlagerung erzeugte rotierende Hüftbewegung (in Form einer liegenden Acht) die Grundstruktur des Tanzes ausmacht. Die relativ langsame Musik ermöglicht den Tänzern das volle Auskosten jeder Bewegung. Die Dame schwankt zwischen Hingabe und Flucht und der Herr zwischen "Zuneigung" und "Selbstherrlichkeit". Dieses Rollenspiel sollte gekonnt und überzeugend rüberkommen - und dies setzt in aller Regel auch eine harmonische Paarbeziehung voraus.

 

Paso Doble (Die dramatische Stierkampf-Pantomime)

Turniertempo 60-62 Takte pro Minute, Metronomzahl 120-124 (Zweivierteltakt).

Er ist eine in Spanien und Frankreich entwickelte Darstellung des Stierkampfes mit Einschluss von Flamenco-Elementen. Die Musik, ein spanischer Marschtanz, besteht aus einer Einleitung und zwei Hauptteilen mit genau festgelegten Höhepunkten, nach denen sich die Choreographie richtet. Es gibt für diesen Tanz nur relativ wenige Musiktitel; oft wird das Stück "Espana Cani" gespielt - was wiederum die Choreographie ziemlich vereinfacht. Der Paso Doble ist der Lateintanz, bei dem am meisten Elemente aus den Standardtänzen eingebaut und verwendet werden.

Beim Paso Doble (Spanisch: Doppel-Schritt) stellt die Dame nicht den Stier dar, sondern das rote Tuch des Toreros, Herr und Dame bewegen sich also gemeinsam um einen imaginären Stier. Der Herr: hochmütig, stolz, kühn, entschlossen, die Dame: selbstbewusst, distanziert, wendig, heißblütig. Typisch sind kurze, schnelle Bewegungen und kontrolliert gehaltene Posen. Getanzt wird in geschlossener Tanzhaltung, bei der die Arme durch den Körperabstand einen Kreis bilden. Der Tanz erfordert große Präzision, eiserne Disziplin und einen durchgehaltenen starken Muskeltonus.

 

Jive (Lebensfreude pur - der Tanz für Junge und für´s Jungbleiben)

Turniertempo 42-44 Takte pro Minute, Metronomzahl 168-176 (Viervierteltakt).

Er wurde als "Jitterbug" und "Boogie-Woogie" (später auch "Bebop") um 1940 von amerikanischen Soldaten nach Europa gebracht, in England zum Jive entwickelt und schließlich in das Turnierprogramm der Lateintänze aufgenommen (Profis national 1968, Amateure national 1973, international 1976).

Mit ihrer Off-Beat-Betonung auf "zwei" und "vier" verrät die Musik ihren afrikanischen Ursprung. Der Jive bringt robuste Lebensfreude zum Ausdruck. Er war der "Tobetanz" der Vor-Beat-Generation, aus dem sich auch der akrobatisch-athletische Rock´n´Roll entwickelt hat. Der Unterschied zu den vorigen Tänzen ist gravierend: während man beim Paso Doble stolz, hochaufgerichtet und mit durchgedrückten Knien tanzt, steht man nun mit vorgeneigtem Oberkörper und in den Knien wippend auf der Tanzfläche; im Gegensatz zur Rumba mit ihrem erotischen Grundcharakter herrscht hier pure Dynamik vor. Jive ist ein Rausch an Bewegung und Spiel der Glieder und des ganzen Körpers. Er ist ein Tanz, dessen Rhythmus und Kraft mitreißt und der sich überaus publikumswirksam präsentiert.

Unser Service für Sie

Zuständig für diesen Bereich ist:

Peter Lassocinski.

Bitte schicken Sie die Ergebnisse Ihrer Turniere als html-Dateien an turnierergebnisse(@)tbw.de.
Vielen Dank.

Informationen zum aktuellen Verbandstag finden Sie unter "Verband / Verbandstag".

Informationen zur Ausrichtung des Verbandstages

Die Vereine im TBW von A-Z

Informationen zu den Vereinen aus dem TBW finden Sie unter "Verband / Vereine".

Musterschreiben rund um Vereinsgründung und Vereinsregisteranmeldung

Informationen zum zentralen Wertungsrichtereinsatz (ZWE) finden Sie hier.

Durchführungsbestimmungen ZWE (ab 01.01.2014)

für zentrale Turnierplanung und zentralen Wertungsrichtereinsatz (ZWE)

Änderung - gültig für alle Turnierveranstaltungen ab 01.01.2014.
Änderung - gültig für alle Turnierveranstaltungen ab 01.03.2011.
Änderung - gültig für alle Turnierveranstaltungen ab 01.01.2009.
Änderung - gültig für alle Turnierveranstaltungen ab 01.01.2006.
Neufassung - gültig für alle Turnierveranstaltungen ab 1.1.2004.

 

1. Grundsätze

1.1. Zentrale Turnierplanung und ZWE gelten für alle Turniere in Baden- Württemberg, ausgenommen Deutsche Meisterschaften, Gebietsmeisterschaften, Ranglistenturniere und Formationsturniere. 
Turnierplanung und Wertungsrichtereinsatz für alle offenen Turniere obliegen dem Landessportwart des TBW; für Einladungsturniere und Landesmeisterschaften gelten Sonderregelungen (siehe Abschnitte 4 und 5).

1.2. Der ZWE soll die Besetzung der Turniere im Bereich des TBW mit Wertungsrichtern sicherstellen. Dabei soll versucht werden, die vorhandenen WR entsprechend ihrer Lizenz möglichst gleichmäßig einzusetzen, den Einsatz der WR möglichst kostensparend vorzunehmen; daher sollten für Randgebiete Baden-Württembergs generell auch WR anderer Bundesländer, der Schweiz und Österreichs herangezogen werden.

1.3. Alle WR Baden-Württembergs stehen für den ZWE zur Verfügung und unterstützen den Ablauf durch ihre Mitarbeit im Rahmen des ZWE.

1.4. Die zentrale Turnierplanung ist Voraussetzung für ZWE und einen geregelten Sportbetrieb. Ergänzungen und Änderungen geplanter Turniere sind grundsätzlich zu vermeiden.

1.5. Das Präsidium des TBW kann die Aufgaben des ZWE teilweise auf weitere Personen delegieren. 
Funktionierende Turnierplanung und Wertungsrichtereinsatz sind wichtige Voraussetzungen für einen reibungslosen Ablauf des Turniergeschehens. Hierfür ist eine Zusammenarbeit aller Beteiligten und eine Einhaltung der "Durchführungsbestimmungen ZWE", insbesondere hinsichtlich der Termine unabdingbar.
Planungsänderungen sollten wegen des dadurch anfallenden erheblichen Arbeitsaufwandes nach Möglichkeit nicht vorgenommen werden.

Mitteilungen an den ZWE (Änderungen, Ergänzungen usw.) sollten nicht mehr telefonisch erfolgen, sondern sind zur Vermeidung von Fehlern und Reduzierung des Risikos schriftlich einzureichen.
Im Interesse einer rationellen Arbeit können in Zukunft grundsätzlich keine Ausnahmen mehr gemacht werden.

 

2. Zentrale Turnierplanung

2.1. Für die zentrale Turnierplanung geben die veranstaltenden Vereine vorgesehen Turniere bis spätestens

31. Mai

für das folgende Jahr

auf Vordruck der Geschäftsstelle bekannt. Es muss bei der Voranmeldung eine realistische Zeitplanung vorgelegt werden.

Die Turnierplanung ist

bis 31. August

für das Folgejahr

vom Landessportwart abzuschließen.

Im Anschluss hieran erfolgt die Vergabe der Turniere und Bekanntmachung des Turnierplans durch Rundschreiben an die veranstaltenden Vereine.

Turniere mit Ballveranstaltungen oder Landesmeisterschaften werden wegen langfristig zu treffender Vorbereitungen (Saal, Kapelle usw.) vorrangig vergeben. Bei evtl. Termin- und Startklassenüberschneidungen wird der Landessportwart den beteiligten Vereinen Alternativlösungen vorschlagen. Endgültige Entscheidung liegt wegen Koordinierung der Turniere im Interesse eines optimalen Sportbetriebes (s.2.2.) beim Landessportwart.

2.2. Im Rahmen der zentralen Turnierplanung wird die Durchführung einer Startklasse nur einmal an einem Tag für Baden-Württemberg genehmigt. Ausnahmen von dieser Regelung sind möglich bei Einladungsturnieren und Turnieren, deren Veranstaltungsorte mindestens 150 km auseinanderliegen.

2.3. Für die Turnierplanung gilt grundsätzlich:

Sollte die zeitliche Planung eines Turniertages (keine ungeplanten Verspätungen) von vornherein mehr als sechs Stunden betragen, so ist pro angefangene zwei Stunden ein weiterer Wertungsrichter einzuteilen.

Sollten mehr als zehn Turniere an einem Turniertag geplant werden, so ist pro weiteren zwei Turnieren ein zusätzlicher Wertungsrichter einzuteilen.

Dies gilt entsprechend für Mehrflächenturniere pro Fläche.

Für TBW-Trophy-Turniere gilt:

Um die zeitliche Belastung für die Wertungsrichter bei TBW-Trophy-Turnieren in Grenzen zu halten, sollen grundsätzlich zwei Wertungsrichterteams pro Tag und Fläche eingesetzt werden.

Um die Kosten für die Ausrichter in Grenzen zu halten, wird für die Wertungsrichter eine Pauschal-Vergütung von 40 Euro pro Tag ab 01.01.2016 festgelegt. Darüber hinaus werden die TBW-Trophy-Turniere für Wertungsrichter aus dem gesamten Bundesgebiet geöffnet.

 

3. Ablauf des ZWE

3.1. Der ZWE erfolgt im Anschluss an die zentrale Turnierplanung in Halbjahreszeiträumen. Die Bearbeiter erhalten vom Landessportwart einen Turnierplan mit Kennzeichnung der von ihnen zu bearbeitenden Turniere.

3.2. Nach Vergabe der Turniere im Rahmen der zentralen Turnierplanung bzw. der Landesmeisterschaften durch das Präsidium des TBW senden die veranstaltenden Vereine innerhalb 3 Wochen die Turnieranmeldungen in 3-facher Ausfertigung an die TBW-Geschäftsstelle. 1 Exemplar ist für den DTV bestimmt, 1 Exemplar für den ZWE und die 3. Ausfertigung ist für den TBW. 
Turniere, bei denen nicht innerhalb von 2 Monaten nach Veröffentlichung des Turnierplans die formularmäßige Anmeldung bei der Geschäftsstelle vorliegt, werden aus der Turnierplanung gestrichen; die Einladung der WR wird rückgängig gemacht. In diesem Falle ist die TBW-Gebühr fällig. Soll das Turnier trotzdem stattfinden, wird es wie ein ungeplantes Turnier behandelt. Die Gebühren für den TBW sind erneut zu entrichten. 
Bei Turnierabsagen sind ZWE, die eingeteilten WR und angemeldeten Paare vom Veranstalter in Kenntnis zu setzen.

3.3. Nach Abschluss der Turnierplanung wird der Turnierplan im ZWE-Internet-Portal unter zwe.tbw.de veröffentlicht und für die WR zur Auswahl ihrer möglichen Einsatztermine zugänglich gemacht.

3.4. Innerhalb 3 Wochen meldet der WR seine möglichen Einsatztermine im ZWE-Internet-Portal an. Der WR hält die bekanntgegebenen Termine bis zum Erhalt der Einsatzmitteilung für den ZWE frei.

3.5. Aufgrund der Informationen der WR setzt sie der Bearbeiter für die Turniere ein.

3.6. Die WR werden nach der Zuteilung über die vorgesehenen Einsätze informiert. Er bestätigt die Annahme der Einsätze wiederum in ZWE-Internet-Portal.

3.7. Falls aus zwingenden Gründen der WR einen zugesagten Termin nicht wahrnehmen kann, ist der zuständige Bearbeiter unverzüglich zu informieren, damit ein anderer WR eingesetzt werden kann. Bei Absage ist dem Bearbeiter ein Vorschlag für den Einsatz eines Ersatzwertungsrichters zu machen. Der veranstaltende Verein braucht vom WR nicht informiert zu werden, es sei denn, der WR hat bei dem Verein die Bereitstellung einer Übernachtungsmöglichkeit veranlasst.

3.8. Der zuständige Bearbeiter informiert den veranstaltenden Verein über die eingesetzten WR unter Angabe der Vereinszugehörigkeit, sobald die erforderlichen WR für eine Turnierveranstaltung zugesagt haben. Bei erforderlichen Änderungen ist der Verein über diese Änderung zu unterrichten.

Turnieranmeldungen müssen 3 Monate vor dem Monat, in dem das Turnier stattfindet, beim DTV sein (TSO C 6.4. und Durchführungsbestimmungen ZWE 3.2.), da andernfalls keine Veröffentlichung mehr im Tanzspiegel erfolgen kann, und somit die Turniere ausfallen müssen. Die Turnieranmeldungen (orangefarbener Vordruck) sind lückenlos auszufüllen und dabei u.a. für Turnierorte und Adressen Postleitzahlen anzugeben. Auch der 4. Durchschlag muss noch lesbar sein.
Jeder Verein hat die Möglichkeit, auf den Turnieranmeldungen einen WR seiner Wahl namentlich vorzuschlagen. Voraussetzung hierfür ist aber, dass der Verein die vorherige Zustimmung des gewünschten WR eingeholt hat.

In Zukunft werden alle den angegebenen Anforderungen nicht entsprechenden Turnieranmeldungen gemäß Beschluss des Präsidiums TBW an die Vereine zurückgeschickt. Dadurch entstehende Nachteile, wie Verzögerungen, Ausfall von Turnieren usw. gehen ausschließlich zu Lasten der betreffenden Vereine. In den letzten Jahren haben mehrere Turniere wegen verspäteter Vorlagen, fehlender Gebührenmarken, mangelhafter Angaben und falscher Vordrucke ausfallen müssen.

Bei Ausfall von Turnieren müssen von den Vereinen nicht nur die TBW-Geschäftsstelle und der zuständige Bearbeiter ZWE, sondern auch gemeldete Paare und eingesetzte WR unterrichtet werden; das hieraus resultierende Risiko geht voll zu Lasten des betreffenden Vereins.

 

4. Einladungsturniere

4.1. Bei Einladungsturnieren hat der veranstaltende Verein die Möglichkeit, die einzusetzenden WR und deren Anzahl selbst zu bestimmen.

4.2. Mit der Turnieranmeldung gibt der Veranstalter des Einladungsturniers auf der Kopie für den ZWE bekannt, wieviel WR aus Baden-Württemberg und den benachbarten Bundesländern durch den ZWE bereitgestellt werden sollen. Dazu sind die Namen der gewünschten WR sowie einige Ersatznamen zu nennen. Der Bearbeiter versucht, vorrangig die erstgenannten WR für das Turnier einzuteilen.

4.3. WR aus nicht angrenzenden Bundesländern sowie aus dem Ausland laden die veranstaltenden Vereine für ihr Einladungsturnier selbst ein (bei ausländischen WR auf die Vorschriften der TSO achten!).

 

5. Landesmeisterschaften

5.1. Die TBW-WR für Landesmeisterschaften werden in vom Sportausschuss des TBW vorgegebener Zusammenstellung ausgelost. Wertungsrichter, welche keine TBW-Trophy-Turniere gewertet haben, werden bei TBW-Landesmeisterschaften nicht berücksichtigt.

5.2. Gemäß ausgeloster Reihenfolge werden die WR im Rahmen des ZWE eingeladen. Bei Einsatz sind die Belange der Meisterschaft vorrangig zu behandeln.

5.3. Alle Landesmeisterschaften werden mit 7 Wertungsrichtern gewertet. Bei allen Klassen, die zu Deutschen Meisterschaften führen, sind 3 WR aus anderen Landesverbänden und 4 vom TBW einzusetzen. Die Auswahl nicht dem TBW angehörender WR kann den Sportwarten der zuständigen Landesverbände überlassen werden.

 

6. WR-Verkehr mit anderen Landesverbänden

6.1. Ausgewählte WR aus benachbarten Landesverbänden werden zum Einsatz in Baden-Württemberg wie WR des TBW angeschrieben.

6.2. Der ZWE stellt für Turniere (einschließlich Meisterschaften) in anderen Landesverbänden nach Möglichkeit WR zur Verfügung. Der Einsatz von WR für andere Landesverbände und Formationen ist Aufgabe des Landessportwarts. Über gegebene Zusagen müssen die WR den Landessportwart unverzüglich unterrichten.

 

7. Gebühren

7.1. Die Gebühren des TBW sind der jeweils gültigen TBW-Gebührenordnung zu entnehmen.

7.2. Die Gebühren des DTV sind der jeweils gültigen Finanzordnung des DTV zu entnehmen.

7.3. Die Turnieranmeldungen sind auf der 1. Ausfertigung mit DTV-Gebührenmarken (s.Pkt. 7.2.) und auf der 3. Ausfertigung mit TBW-Gebührenmarken (s. Pkt. 7.1. ) zu versehen. 
Gebührenmarken sind wegen eines möglichen Verlustes nicht lose beizufügen, sondern grundsätzlich aufzukleben.

DTV-Marke

auf 1. Ausfertigung oder Vermerk „DTV bitte abbuchen“

TBW-Marken

auf 3. Ausfertigung

der Turnieranmeldung. Es ist ratsam, rechtzeitig Gebührenmarken - TBW beim Schatzmeister des TBW, DTV bei der Geschäftsstelle des DTV in Frankfurt - zu beschaffen. Bitte keine Schecks der Turnieranmeldung beifügen.
Am Abbuchungsverfahren des DTV teilnehmende Vereinen bitte eine entsprechenden Vermerk auf der ersten Seite anbringen (s.o. Tabelle).

 

8. GEMA

Für Ballveranstaltungen, Sportturniere über 1000 Zuschauer und Veranstaltungen mit höheren Eintrittspreisen haben separate Anmeldungen und Abrechnungen mit der GEMA durch den Veranstalter zu erfolgen.

 

9. Abgeltung der WR-Aufwendungen, Verbandsarzt und Chairman

Das Präsidium hat mit Gültigkeit ab 1. Januar 2016 die folgende, für alle Vereine und für alle Turnierformen verbindliche Reisekosten- und Verzehr-Spesenregelung beschlossen.

Reisekosten
Gesamtstrecke (Hin- und Rückfahrt) € 0,25 pro Kilometer zzgl. Parkgebühren max. 150,-- €, bei Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zzgl. Zuschläge und Platzreservierung gegen Nachweis bis maximal 150,-- € 
Bei Wertungsrichtern aus dem Verbandsgebiet ist der Wohnort maßgeblich. Bei Wertungsrichtern, die ihren Wohnsitz nicht im Verbandsgebiet des TBW haben, aber ihre Lizenz für einen TBW-Verein nutzen, wird bei Ermittlung der Gesamtstrecke der Sitz des Vereins zugrunde gelegt, für den die Lizenz genutzt wird. Individuelle Vereinbarungen bleiben hiervon unberührt.
Aufenthaltskosten
Tagesspesen: 30,-- €
Übernachtung ist zu zahlen:
Bei Turnieren, die nach 23.00 Uhr enden, ab einer Anfahrtstrecke von über 150 km einfach bei Bedarf. Wird die Übernachtung nicht wahrgenommen, erfolgt keine Erstattung.
Bei Landesmeisterschaften gilt für Wertungsrichter aus anderen Bundesländern oder aus dem Ausland:
Reisekosten
Gesamtstrecke (Hin- und Rückfahrt) € 0,25 pro Kilometer, max. 300,-- € zzgl. Parkgebühren, bei Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zzgl. Zuschläge und Platzreservierung gegen Nachweis bis maximal 300,-- € oder Flug (Wochenendtarif) bis max. 300,--  zzgl. Parkgebühren.
Aufenthaltskosten:

  • Für Wertungsrichter aus dem Inland: 30,-- €
  • Für Wertungsrichter aus dem Ausland: 75,-- €


Übernachtung ist zu zahlen:

  • Bei Turnieren, die nach 23.00 Uhr enden, ab einer Anfahrtstrecke von über 150 km einfach eine Übernachtung inkl. Frühstück bei Bedarf. 
  • Bei mehr als 350 km einfache Strecke zwei Übernachtungen inkl. Frühstück.
  • Bei Landesmeisterschaften über zwei Tage, mehr als 500 km einfache Strecke und Ende nach 17.00 Uhr eine dritte Übernachtung bei Bedarf (Rücksprache mit dem Verband)
  • Wird die Übernachtung nicht wahrgenommen, erfolgt keine Erstattung.


Bei allen Turnieren sollen die Wertungsrichter verpflegt werden, bei Landesmeisterschaften werden die Wertungsrichter vom Ausrichter verpflegt.

  • Ehepaar-Regelung:
    • Ehepaare, die gemeinsam werten, erhalten 2 x Spesen und 1 x Fahrtkosten.
    • Ehepaare, die im Wechsel eingesetzt werden, erhalten 1 x Spesen und 1 x Fahrtkosten.
    • Werten in zwei Teams nacheinander erst der eine Ehepartner und später im 2. Team der andere, erhalten sie 2 x Spesen und 2 x Fahrtkosten, sofern sie getrennt anreisen.

Diese Bestimmungen sind sowohl für WR als auch für Verbandsarzt und Chairman bzw. Beisitzer, der vom TBW eingesetzt wird, anzuwenden.

 

10. Wertungsrichtereinsatz

Wertungsrichter sind von den Vereinen aufzufordern, Adressen- und Telefonänderungen sowohl dem ZWE als auch dem Lehrwart für die Berichtigung bzw. Ergänzung der Unterlagen mitzuteilen, da sonst keine Einsatzmöglichkeit mehr besteht. Das gilt auch für Änderungen der Lizenz, Startklasse bei Aktiven, Vereinszugehörigkeit usw.; die Sportwarte werden gebeten, hierbei mitzuwirken und Neuzugänge an Wertungsrichtern zu melden.
Vereine sind verpflichtet, sich mit den eingeteilten Wertungsrichters vor dem Turnier in Verbindung zu setzen, um den Einsatz abzustimmen.

Wertungsrichter sollen grundsätzlich ¼ Stunde vor Turnierbeginn ihre Einsatzbereitschaft der Turnierleitung bekanntgeben.

Der Einsatz ausländischer Wertungsrichter bedarf gem. TSO C 9.3. der Beantragung und Genehmigung durch den Bundessportwart. Anträge sind über den Landessportwart an die DTV-Geschäftsstelle zu richten. Da auch der ausländische Verband zustimmen muß, handelt es sich um ein langwieriges und zeitraubendes Verfahren. Die Genehmigungen sind daher von den Vereinen (Durchführungsbestimmungen ZWE 4.3.) rechtzeitig zu beantragen.

Wertungsrichtervergütung ab 01.01.2016