Breitensport

Alle Informationen zum Thema "Breitensport" finden Sie in diesem Bereich.

     Breitensport      Petra Dres

Für jeden etwas dabei……………Zu Beginn des Jahres 2017 gab es bereits ein bunt gemischtes Programm, das von den Trainer/Innen C Breitensport intensiv und begeistert genutzt wurde.

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     Breitensport      Petra Dres

Auch im Jahr 2016/17 hat der TBW wieder eine Neuausbildung im Breitensport angeboten.

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  • Lehrgangsprogramm des TBW und der TSTV Baden-Württemberg (PDF) finden Sie im Downloadbereich
    Änderungen vorbehalten! Bitte beachten Sie die Veröffentlichungen im Tanzspiegel, auf der jeweiligen TBW-Seiten und bei den Sportbünden
  • Anmeldeformular für Breitensportlehrgänge (PDF)

Informationen zu den aktuellen Lehrgängen finden Sie in der Online-Anmeldung.

Breitensportwettbewerbe

A. Leitidee und Definition

In den letzten Jahren hat sich die Auffassung vom Sport gewandelt. Stand ursprünglich der Wettkampf und die Steigerung der Leistung im Vordergrund, so heißt heute die Leitidee des Deutschen Sportbundes "Sport für alle im Verein." Gesundheit, Lebensstil, Spaß, Geselligkeit sind die Hauptmotive für die sportliche Betätigung geworden. Das ist Breitensport, der damit sport- und gesellschaftspolitisch
gleichrangig neben den Leistungssport gerückt ist.

Für den Bereich des DTV ist Breitensport der Bereich des Sportes, der im Gegensatz zum Spitzensport nicht nach sportlichen Höchstleistungen, Rekorden, Wettkämpfen und Leistungsvergleichen auf nationaler und internationaler Ebene strebt.

Es muß das Ziel des DTV sein, Voraussetzungen für die Verwirklichung von Breitensport im Sinne dieser Leitidee zu schaffen.

Der Sportverein ist der traditionelle Träger des Breitensports. Er verfügt über qualifizierte Mitarbeiter/ innen, über fachliche Kenntnisse und die sachliche Ausstattung. Er ist unersetzbar für eine weitere kontinuierliche Sportentwicklung. Breitensport im Verein zu fördern bedeutet, die Vielfalt und Qualität der Angebote weiterzuentwickeln. Nur so können die Vereine ihre herausragende Bedeutung für das Sporttreiben der Bevölkerung und damit ihren gesellschafts-politischen Auftrag dauerhaft gegenüber anderen Anbietern sichern.

Breitensportentwicklung bedeutet nicht nur die Gewinnung neuer Mitglieder, sondern auch die Pflege und Erhaltung des Mitgliederbestandes. Breitensportentwicklung ist also gleichzeitig Vereinsentwicklung.

Breitensport unter fachlicher Leitung

  • hat eine wichtige gesundheitsvorsorgende Funktion.
  • ist auch für Menschen da, die weder Talent noch Ambitionen für höhere Leistungen im Sport mitbringen, die weder das Interesse noch die Voraussetzungen besitzen, an unserem Leistungssportsystem teilzunehmen
  • bietet ein "weiches Wettkampfsystem", dessen Grenzen zum Leistungssport fließend sind
  • ist offen für alle die, die aus der Leistungsspirale des Turniersports herausgefallen sind
  • behält als fröhliche Sache in der Gemeinschaft seinen spielerischen Sinn und macht Spaß
  • schließt alle Altersgruppen ein

Die Grenzen zwischen Breitensport und Leistungssport sind fließend:

  • probieren
  • teilnehmen
  • Anschluß suchen
  • lernen kann hinführen zu Turniertanz
  • trainieren Teilnahme an Meisterschaften
  • Teilnahme an Leistungsabnahmen und Wettbewerben

 

B. Forderungen an den Fachverband DTV und seine Gremien:

1. Personelle Voraussetzungen-
Stärkung der Kompetenz der für den Bereich Breitensport ausgebildeten Lehrkräfte durch gezielte Fortbildung unter Berücksichtigung modernster Lehrmethoden in den Bereichen

  • altersbezogene Profilbildung
  • alternative Tanzformen und Tanzspiele
  • Tanzen als gesundheitsfördernden Sport
  • Tanzen als Präventivmaßnahme
  • Schaffung einer zweiten Lizenzstufe für Fachübungsleiter
  • Qualifizierung der Funktionäre aller Gremien durch gezielte Fortbildung für die Führung des Verbandes und seiner Gliederungen über das Jahr 2000 hinaus
  • Prägung und Stärkung von Bewußtsein und Akzeptanz für den Breitensport unter den Funktionären durch gleichrangige Vertretung von Leistungssport und Breitensport auf allen Ebenen.

2. Strukturelle Voraussetzungen

  • Weiterentwicklung unseres tänzerisches Angebot über die turniermäßig betriebene Form hinaus durch weitere Tanzformen und Angebote aus verwandten Sportarten
  • Öffnung des Deutschen Tanzsportverbandes für weitere Verbände und Organisation, wie beispielsweise Seniorentanz, Rollstuhltanz, Squaredance, Steptanz oder Folklore.
  • Stärkere Gewichtung des Breitensports im Verbandsorgan und allen offiziellen Publikation des DTV,

 

C. Forderungen an die Tanzsportvereine und Tanzsportabteilungen:

1. Personelle Voraussetzungen:

  • Vorrangige Einstellung von Lehrkräften für Breitensportgruppen, insbesondere für Kinder und Jugendliche, die für diese Zielgruppen ausgebildet wurden
  • Förderung eines modernen Vereinsmanagements mit optimaler Kooperationsbereitschaft für den Bereich Breitensport
  • Stärkung und Weiterentwicklung von Bewußtsein und Akzeptanz für den Breitensport bei den Funktionären im Verein

2. Strukturelle Voraussetzungen

  • Aufnahme neuer, moderner Angebotsformen (Sportangebote auf Zeit auch für Nichtmitglieder, kursähnliche Angebote, sehr breite Angebotspalette)
  • Erweiterung und Modernisierung der Angebotsinhalte
  • Attraktivitätssteigerung der Angebote
  • Sicherung des Nachwuchses durch gezielte Jugendarbeit auch für diejenigen, die weniger leistungsorientiert sind
  • Abbau von Zugangsbarrieren durch verstärktes Engagement im Schulsport
  • Enge und langfristige Bindung der Vereinsmitglieder durch zielgruppengerechte Angebote und Orientierung der Vereinsstruktur an den Interessen der Mitglieder
  • Stärkung des gesellschaftspolitischen Auftrages (Kinder von der Straße holen, Randgruppen und Minderheiten integrieren, Gesundheit fördern, gegen die Einsamkeit im Alter)

 

Leverkusen, den 30. Oktober 1996

Gisela Fritsche
Alfons Goebel
Dieter Taudien

Der Sportausschuss (SAS 1/2008) und der Ausschuss für Freizeit-, Breiten und Gesundheitssport) haben folgend Beschluss zu Verzahnung von Breitensport und Leistungssport gefasst:

  1. Paare der D-Klasse dürfen an Breitensport-Wettbewerben teilnehmen.
  2. Paare aus dem Breitensport dürfen in der D-Klasse ihrer Altersgruppe mittanzen.
  3. Sie erhalten dazu auf Antrag ihres Vereins eine Startkarte on ihrem Landesverband (Kosten nach Bestimmung des LTV). 
  4. Form der Startkarten mit Geburtsdaten bundeseinheitlich.
  5. Die mittanzenden Breitensportpaare werden bzgl. Aufstiegspunkte und –platzierungen wie D-Paare behandelt.
  6. Wenn die Startkarte in ein Startbuch umgetauscht wird, werden die erreichten Aufstiegspunkte und –platzierungen nach Wahlmöglichkeit des Paares anerkannt.
  7. Mit der Startkarte ist kein Aufstieg in die C-Klasse möglich.
  8. Mit der Startkarte ist keine Teilnahme an den Landesmeisterschaften möglich. Die Startkarte ist paargebunden, es gibt keine Doppelpartnerschaften.
  9.  Die Paare mit Startkarte unterwerfen sich den Regularien der D-Klasse, auch hinsichtlich Schrittbegrenzung und Kleiderordnung.
  10. Mit der Startkarte darf bis zum Aufstieg in die C-Klasse getanzt werden.
  11. Platzierungen, die mit der Startkarte erzielt wurden, werden für das DTA nur angerechnet, wenn die Startkarte in ein Startbuch umgewandelt wird.

 

Diese Regelungen gelten ab 1. Januar 2009.

Weitere Informationen über Breitensportwettbewerbe im TBW (Sonderseiten)

  1. Grundlagen
    1. Breitensportwettbewerbe sind solche Wettbewerbe, die nicht nach den Bestimmungen der Turnier- und Sportordnung des Deutschen Tanzsportverbandes e.V. durchgeführt werden. Es gilt das Breitensportkonzept des Deutschen Tanzsportverbandes.
    2. Für Breitensportwettbewerbe und ihre Durchführung sind die Landestanz-sportverbände zuständig.

      Breitensportwettbewerbe sind anmeldepflichtig.

    3. Für Breitensportwettbewerbe in diesem Sinne gilt folgendes:

      Wettbewerbe ohne Publikumstanz und mit Eintrittspreisen oder sonstigen Entgelten bis zu DM 1,50 sind GEMA-frei. Für Wettbewerbe im vor-stehenden Sinne mit Eintrittspreisen von mehr als DM 1,50 gelten derzeit die regulären GEMA-Tarife.

      es dürfen Lizenzträger des DTV als Turnierleiter und Wertungsrichter gemäß Abschnitt D 1.1 der TSO eingesetzt werden;

      Termine und Berichte zu diesen Wettbewerben können im Verbandsorgan des DTV (Tanzspiegel) und/oder in den regionalen Ausgaben veröffentlicht werden;

      es besteht Sportversicherungsschutz für Teilnehmer an Breitensportwett-bewerben, sofern die Meldung über einen Verein erfolgt. Der meldende Verein muß über den jeweils zuständigen Landestanzsportverband Mitglied in einem Landessportbund sein.

  2. Verbindliche Vorgaben
    1. In Abgrenzung zu den Regelungen des Deutschen Tanzsportverbandes für Leistungssportwettbewerbe nach den Bestimmungen der Turnier - und Sportordnung sind bei Breitensportwettbewerben ausgeschlossen.

      Meisterschaften gleich welcher Art.

    2. Allen Paaren ist Gelegenheit zu geben, gleich oft tanzen zu können.
    3. Es ist nur Tageskleidung zulässig.
    4. Startkarten, Startpässe o.ä. sind für den Bereich Breitensport unzulässig.
    5. Ausschreibungen und Einladungen müssen präzise Angaben enthalten über Teilnehmerkreis, die Art der Wertung, die Anzahl der Durchgänge und zeitlichen Rahmen.
  3. Empfehlungen
    1. Mannschaftswettbewerbe

      Breitensportwettbewerbe sind in der Regel Mannschaftswettbewerbe.

      Es sollten in einer Mannschaft mehr Paare tanzen können, als zum Gesamtergebnis herangezogen werden(Streichresultate).

      Außer den 10 Turniertänzen können auch andere Tänze und Tanzformen mit aufgenommen werden ( z.B. Partytänze, Alte Tänze, Squaredance, New Vogue u.a.).

    2. Einzelwettbewerbe können von den Landestanzsportverbänden bis auf weiteres genehmigt werden (s. entsprechenden Beschluß des Verbands-tages DTV von 1988). Dabei sind die Grundlagen und verbindliche Vorgaben sowie die Empfehlungen bei der Ergebnisermittlung für Breitensportwettbe-werbe einzuhalten. Sowie die Empfehlungen zur Ergebnisermittlung zu beachten.
    3. Ergebnisermittlung

      Es sollten möglichst Wertungsrichter mit Erfahrung im Breitensport eingesetzt werden;

      Paare mit gleichen Leistungen sollten die gleiche Wertung erhalten (Ziffernwertung).
      Bewährt hat sich die Bewertung mit den Ziffern 1, 1 1/2, 2, 2 ½, 3.

      Eine offene bzw. geschlossene Auswahl/ und oder Platzwertung sollte nicht erfolgen. Ebenso sollten Einzelwertungen und Plazierungen einzelner Paare nicht öffentlich bekanntgegeben werden.

  4. Formationswettbewerbe
    1. Die vorstehenden Grundlagen, verbindlichen Vorgaben und Empfehlungen gelten sinngemäß auch für Formationswettbewerbe.

Sie wollen eine DTSA-Abnahme durchführen?

Nichts einfacher als das!

 

1.     Melden Sie Ihr Vorhaben bei dem DTSA-Beauftragten Ihres LTV an. 
Möglichst per E-Mail anfordern, da Ihnen dann die gültige Exeldatei mit allen HINWEISEN zugemailt wird. Sie finden in dieser Datei alle notwendigen Formulare inklusive einer Datenerfassung, die im Anhang automatisch die Abnahmekarten ausffüllt, so dass nach Ausdruck dieser Karten die TN nur noch unterschreiben müssen.
Der Prüfer bekommt dann diese Abnahmekarten wie gewohnt vorgelegt und füllt diese dann aus. Nach der Prüfung müssen diese Abnahmekarten per Post in die/den DTSA-Beautragte/n geschickt werden. Ebenso bitte per Mail die Datenerfassung mit dem Meldeblatt an die/den DTSA-Beauftragte/n mailen.

2.     Ihr Landesbeauftragter besorgt Ihnen alles für die Abnahme Notwendige.

3.     Sie selbst bereiten inzwischen in Ihrem Verein alles Erforderliche vor:

a.        bestimmen einen Abnahmeleiter, es sei denn Ihr LTV hat auch hierfür besondere Regeln erlassen,

b.        unterrichten die Abnehmer,

c.         teilen die Paare und die Reihenfolge der Tänze ein,

d.        lassen die Abnahmekarten - bitte leserlich - ausfüllen, ist nur erforderlich, wenn nicht mit der Exeldatei gearbeitet wird.

e.        ziehen von den Bewerbern die Gebühren gemäß Finanzordnung DTV ein und führen die Abnahme durch.

f.          Wollen Sie Abzeichen und Urkunden unmittelbar nach der Abnahme an die Bewerber aushändigen, fragen Sie Ihren Landesbeauftragten; er kann Ihnen hier weiterhelfen.

4.     Wenn alles geschafft ist, füllen Sie das Meldeblatt aus und schicken es zusammen mit allen Abnahmeunterlagen unverzüglich an den Beauftragten des LTV für das DTSA. Dieser leitet alles Notwendige an den DTV-Beauftragten weiter.

5.     Der Beauftragte des LTV überprüft Ihre Unterlagen, fertigt die Urkunden und stellt sie Ihnen mit den Abzeichen zu.

6.     Sie händigen den Bewerbern - in einem angemessenen Rahmen - Urkunden und Abzeichen aus.

7.     Den Rechnungsbetrag an den DTV erst nach Erhalt der Rechnug durch den DTV-Beauftragten begleichen.  

Und nun viel Erfolg und Spaß bei der nächsten DTSA- Abnahme in Ihrem Verein.

Bitte beachten Sie bei der DTSA - Abnahme folgende Hinweise:

  1. Die Abnahme für das DTSA muß 3 Wochen vorher auf dem Anmeldeformular beim DTSA-Beauftragten des TBW angemeldet werden.
  2. Der Prüfungsleiter ist für die ordnungsgemäße Durchführung der Abnahme verantwortlich. Er muß sich an die "Richtlinien für Prüfungsleiter" halten. Ebenso muß er die "Verleihungsbedingungen" kennen. Beide Texte können in der Broschüre "Das Deutsche Tanzsportabzeichen", die in Ihrem Club vorliegt, nachgelesen werden.
    Der Prüfungsleiter ist auch für die korrekte Ausfüllung der Prüfungskarten verantwortlich. Bitte auch darauf achten, wenn eine Namensänderung durch Heirat stattgefunden hat, diese auf der Abnahmekarte zu vermerken. Bitte trennen Sie die Prüfungskarten bevor Sie diese an den Beauftragten des LTV schicken.
  3. Der Besitzstand der bisherigen Träger des DTSA bleibt gewahrt.
    Beispiel:
    Wer aus der Vergangenheit 4 Abnahmen in Bronze, 4 Abnahmen in Silber und 6 Abnahmen in Gold nachwiesen kann und jetzt eine Wiederholungsabnahme in Gold erbringt, erhält das Abzeichen in Gold mit Kranz und Zahl 15.
    Wer bisher nur eine Abnahme in Silber erbracht hat, erhält nach einer weiteren Abnahme das Abzeichen in Gold und dann nach 2 weiteren Wiederholungen das Abzeichen Gold mit Kranz.
  4. Alle Neuerwerber, unabhängig vom Alter, erwerben bei der ersten Abnahme das Abzeichen in Bronze. Im 2. Jahr das Abzeichen in Silber und im 3. Jahr das Abzeichen in Gold.
    Im 5. Jahr der Wiederholung das Abzeichen Gold mit Kranz.
    Die Abzeichen Gold mit Kranz und Zahl werden ab der 10. erfolgreichen Abnahme in 5er Schritten verliehen.
  5. Zu Ihrer Arbeitserleichterung gibt es ein Formblatt. Dieses soll Ihnen bei Ihrer nächsten DTSA-Abnahme eine schnelle Information geben, welche Paare Bronze, Silber, Gold u.s.w. abgelegt haben.
  6. Bei Unklarheiten werden Sie sich bitte an den DTSA-Beauftragten.
  7. Das Meldeblatt (weiß) senden Sie bitte an den DTSA-Beauftragten des DTV.
    Die Kopie (weiß) ist für den Veranstalter.

Achtung:

DTSA-Prüfer müssen alle zwei Jahre an deiner DTSA-Pflichtschulung zum Erhalt der Abnahmelizenz teilnehmen.

Es gibt keine Lizenzmarken für die DTSA-Prüferkarten mehr. Die Lizenzen sind bis auf Widerruf gültig, wenn der Nachweis der Teilnahme an den Schulungen erbracht wird.

 

 

 

Chronik des Steptanz im TBW

1988 veranstaltete der Tanzclub Excelsior Dreiländereck den ersten Internationalen Deutschlandpokal im Steptanz und führte diesen Wettbewerb dann 10mal durch.

Ab 1999 organisierte dann der Schwarz-Weiß-Club Offenburg den Internationalen Deutschlandpokal insgesamt 9mal. Der 19. und letzte Internationale Deutschlandpokalfand 2008 in Offenburg-Waltersweier statt.

1994 wurde erstmals die Baden-Württembergische Meisterschaft, die für alle Bundesländer offen war, ausgetragen und fand 9 Jahre lang in Murrhardt unter der sportlichen Leitung von Herrn und Frau Schropp vom ATC Blau Gold Heilbronn und ihrem Team statt.

In der Zwischenzeit führte auch der TAF Stepmeisterschaften ein. Seit ca. 1992 findet die Deutsche Meisterschaft statt und seit 2004 auch die Süddeutschen und die Norddeutschen Meisterschaften, die es bis dato noch nicht gab. Da diese Meisterschaften als Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft und auch für die zwischenzeitlich eingeführte Weltmeisterschaft gelten, wurden die Baden-Württembergische Meisterschaft sowie der Internationale Deutschlandpokal eingestellt.

Durch das ADTV / DTV-Abkommen ist geregelt, dass der Leistungssport im Steptanz vom TAF wahrgenommen und ausgeführt wird.

Die Zuständigkeit für den Steptanz im Breitensport liegt aber weiterhin beim DTV.

Seit 1997 bildet der TBW als einziger Verband im DTV Trainer C-Breitensport Profil Steptanz aus. Bislang haben 80 Teilnehmer aus 7 Bundesländern die Ausbildung mit Erfolg absolviert.

 

Seit 2002 gibt es in das DTSA auch für Steptanz, das guten Anklang findet.

Neben den Tanzclubs, die außer Standard/Latein auch andere Tänze wie z.B. Steptanz anbieten, gibt es auch zwei reine Steptanzvereine:
die Fun Tappers Karlsruhe mit über 150 aktiven Steptänzern und Steptänzerinnen sowie die Penguin Tappers des TV Hemsbach mit über 300 aktiven Steptänzern und Steptänzerinnen, die mit viel Erfolg sowohl an den nationalen als auch den internationalen Wettbewerben teilnehmen.

Jedes Jahr finden auch Fortbildungslehrgänge statt, die sowohl zum Lizenzerhalt als auch der Fort- und Weiterbildung dienen.

Hermann Trefz
Steptanzbeauftragter TBW und DTV

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1988 veranstaltete der Tanzclub Excelsior Dreiländereck den ersten internationalen Deutschlandpokal im Steptanz. Seither gibt es das Amt des Beauftragten für Steptanz im TBW.

1997 gab es dann die erste Ausbildung zum staatlich anerkannten Übungsleiter Steptanz – wie es damals genannt wurde – dem heutigen „Trainer C-Breitensport Profil Steptanz“. Diese Ausbildung gibt es bis heute nur in Baden-Württemberg, gilt aber in allen 16 Bundesländern. Diese 3x eine Woche dauernde Ausbildung wird jedes Jahr von Steptänzer-/innen aus ganz Deutschland besucht, ebenso wie die Fortbildungslehrgänge zur Erhaltung der Lizenz.

Inzwischen gibt es Süddeutsche, Norddeutsche und Deutsche Meisterschaften, die vom TAF veranstaltet werden: www.taf.info

In vielen Vereinen des TBW (Tanzsportverband Baden-Württemberg) wird neben Standard, Latein und anderen Tanzarten auch Steptanz angeboten.

Wer kann steppen lernen:
Grundsätzlich kann jeder, der laufen kann, auch steppen lernen!
Zum Steptanzen ist keine tänzerische Vorbildung und keine besondere Gelenkigkeit erforderlich und man kann in jedem Alter einsteigen. Hilfreich sind Musikalität und Gefühl für Rhythmus.

Steptanz kann man als Solo – Duo – Trio – kleine Gruppe – Formation (8-24 Tänzer) oder auch Production (25 und mehr Tänzer) ausüben, eine Partnerbindung ist nicht erforderlich und bietet viel Spaß und Erfolg.

Steptanz ist mehr als Tanzen. Steptänzer sind Schlagzeuger zu Fuß, bodenständig und kraftvoll. Mit der ihnen eigenen Anmut setzen sie Stimmungen und Ideen in Rhythmus und Bewegung um – mit oder ohne Musik – allein oder mit anderen!

Auch ist es möglich in Verbindung mit einem Tanzsportverein das deutsche Tanzsportabzeichen im Steptanz zu erlangen – in Bronze, Silber und auch Gold.
Bronze:         Shim Sham
Silber:           Time Step
Gold:            Improvisation

Alle 3 Leistungen gehören zum Basic Repertoire bzw. sind Stilmittel des künstlerischen Steptanzes (American Tap Dance) wie er in den USA der 20er und 30er Jahre zu seiner Blüte kam und ab den 80er Jahren dort und auch in Deutschland wieder aktuell wurde.

12. Tag der Breitensportformationen

Samstag, den 24. Juni 2017

14:00 Uhr
TSG Bosch
Turn- und Festhalle
Herrenwiesenweg 21
71701 Schwieberdingen

Eingeladen sind alle Tanzsportgruppen die Ihre Formation zeigen möchten. Dies ist kein Wettbewerb! Wir freuen uns über jeden Beitrag. Ob zum Beispiel Standard, Latein, Discofox, Squaredance, Hip Hop, Linedance, Jazzdance, Stepdance oder weitere gezeigt werden, je vielfältiger umso besser.

Bitte den neuen Termin vormerken, damit wieder eine rege Beteiligung wie in den Vorjahren zustande kommt. Der Eintritt ist frei.

Info und Anmeldung unter: monika.nitschke@hotmail.de

Bei der Anmeldung bitte angeben:

  • Art der Darbietung,
  • Dauer der Darbietung,
  • Anzahl der Personen,
  • wenn möglich ein paar Worte für die Ansage der Darbietung.
  • Email-Adresse und/oder Telefon für Rückfragen.