Die Geschichte

2009

Benedetto Ferruggia und Claudia Köhler, die inzwischen für den TSC Astoria Stuttgart tanzen, belegen bei den World Games in Kaoshiung (Taiwan) Platz zwei. Im gleichen Jahr werden sie auch zum ersten Mal Weltmeister Standard. Timo Kulczak/Motshegetsi Mabuse (Schwarz-Weiß-Club Pforzheim) erreichen im Lateinturnier in Kaoshiung Platz vier.

Die Europameisterschaft der Jugend Latein werden im Höfingen ausgetragen.

TBW-Ehrenmitglied Karl-Heinz Richter verstirbt. Karlheinz Richter übte von 1978 bis 1982 das Amt des Beisitzers Württemberg im TBW-Hauptausschuss aus. Danach war er zehn Jahre als Freizeitsportwart Mitglied des TBW-Präsidiums und damit auch Mitglied des DTV-Breitensportausschusses. Er war nicht nur der erste Freizeitsportwart im TBW – heute der Breitensportwart -, er sah es als seine Hauptaufgabe an, den Breitensport im TBW und auch im DTV auf- und auszubauen. Sein Wirken auf diesem Gebiet war richtungsweisend. Neben diesem Amt war er auch gleichzeitig DTSA-Beauftragter im TBW.

2008

Die TBW-Trophy hat als neuen Titelsponsor die Firma S&G Automobil Aktiengesellschaft.Daher trägt die Serie ab sofort den Titel: TBW-Trophy präsentiert von der S&G Automobil Aktiengesellschaft.

Nach sechs Jahren als Trophy-Manager gibt Thomas Estler sein Amt ab. Sein Nachfolger wird Ralf Ball.

Der TBW bietet auf seiner Homepage einen neuen Service an. Die Ergebnisse der offenen Turniere werden archiviert und sind unter dem Link „Ergebnisse“ abrufbar.

Das ZWE-Portal geht online. Die Wertungsrichter können die Turniere online einsehen und auswählen, auch der Einsatz erfolgt auf diesem Weg.

Ein Traditionsverein gibt auf: nach langen Jahren muss der TSC Blau-Gold-Casino Mannheim Insolvenz anmelden und wird schließlich aufgelöst.

2007

Im April findet der ordentliche Verbandstag in Mannheim mit Neuwahlen des Präsidiums statt. Der Verbandstag wird später als „nicht beschlussfähig“ gewertet. Für November wird ein außerordentlicher Verbandstag einberufen. Mit der ordnungsgemäßen Wahl des TBW-Präsidiums werden die Beschlüsse der vergangenen zehn Jahre (auch diese Verbandstage waren nicht beschlussfähig) geheilt.

In der zweiten Staffel von „Let’s Dance“ tanzen Anna Kravchenko mit Comedian Markus Majowski und Motshegetsi Mabuse an der Seite von Guildo Horn. Für Majowski/Kravchenko ist in der vierten Runde Schluss, Horn/Mabuse scheitern in Runde fünf.

Die Weltmeisterschaften der Formationen finden im November in der Porsche-Arena in Stuttgart statt. Nach elf Jahren gelingt es dem 1. TC Ludwigsburg mit seinem insgesamt neunten Titel der Sieg. Ebenfalls im November finden in der Europahalle in Karlsruhe die Weltmeisterschaft der Rock’n’Roll und Boogie-Woogie Formationen statt. Gleichzeitig findet auch die WM der Junioren und Schüler Paare Rock’n’Roll statt

Das Präsidium des TBW beschließt, bei den Turnieren der TBW-Trophy grundsätzlich zwei Wertungsrichterteams pro Tag einzusetzen. Um die Kosten für die Ausrichter in Grenzen zu halten, wird für die Wertungsrichter eine Pauschal-Vergütung von 30,-- Euro pro Tag festgelegt. Außerdem werden die Trophy-Turniere für Wertungsrichter aus dem gesamten Bundesgebiet geöffnet.

2006

Die Weltmeisterschaft Latein wird am 30. September 2006 in der Europahalle in Karlsruhe ausgetragen.

Die Star Cooperation bleibt Titelsponsor der TBW-Trophy, die weiterhin den Namen Star Trophy TBW führt. Desweiteren zählt der Sparkassenverband Baden-Württemberg zu den Unterstützern der Turnierserie.

Der Verbandstag des DTV wird in Stuttgart durchgeführt. Zwei Präsidiumsmitglieder aus Baden-Württemberg sind im DTV-Präsidium vertreten: Einstimmig bestätigte der Verbandstag Bundessportwart Michael Eichert in seinem Amt. Neu dabei ist Heidi Estler als Pressesprecherin, die ebenfalls einstimmig gewählt wurde.

Erstmals wird eine Delegation aus China mit Funktionären und Tänzern bei der GOC in Stuttgart vertreten sein.

2005

Die Star Trophy TBW für die Hauptgruppe und Hauptgruppe II geht in ihr drittes Jahr und etabliert sich endgültig im Turnierkalender der Paare. Die Star Trophy TBW der Senioren wird nach dem Pilotprojekt in 2004 als eigene Turnierserie etabliert.

Der TBW führt unter der Regie von Pressesprecherin Heidi Estler zum ersten Mal ein Presseseminar mit dem Schwerpunkt „Fotografie“ durch. Unter dem Motto „Learning by doing“ können die Teilnehmer unter der fachkundigen Anleitung von Volker Hey die theoretischen Kenntnisse beim Star Trophy Turnier der Senioren in Ludwigsburg in die Tat umsetzen.

Die ARD Masters-Gala wird vom TSC Astoria Karlsruhe in der dm-Arena in Karlsruhe ausgerichtet.

In der Sendung „TV Total“ tanzt Stefan Raab mit Anna Kravchenko (Jive) und Motshegetsi Mabuse (Cha-Cha) über das Pro-Sieben-Parkett.

DTV-Präsident Harald Frahm tritt mit Wirkung vom 3. August 2005 zurück. Das TBW-Präsidium befasste sich in seiner Sitzung am 2. August 2005 mit der aktuellen Thematik „Frahm“.

2004

Nach 17 Jahren in Mannheim fanden die German Open Championships eine neue Heimat und werden seither in Stuttgart (Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle) ausgetragen.

Die TBW-Trophy-Serie wird etabliert und auf die Seniorenklassen in einer eigenen Serie erweitert. Außerdem fand sich mit der Star Cooperation GmbH ein Titelsponsor, die Serie heißt nun Star Trophy TBW.

2003

Die TBW-Trophy-Serie wird als Pilotprojekt eingeführt. Sie besteht aus drei Turnieren und einem Endturnier. Jedes dieser Trophy-Turniere bietet Doppelstartmöglichkeit für alle Klassen der Hauptgruppe und Hauptgruppe II in Standard und Latein an einem Wochenende. Bei insgesamt drei Turnieren können sich die Paare für die Endveranstaltung (Einladungsturnier) qualifizieren. Die jeweils besten 12 haben hier die Chance, den Trophy-Sieger ihrer Klasse unter sich auszumachen und lukrative Preise zu gewinnen.

2002

Jubiläums-Verbandstag "40 Jahre TBW" in Karlsruhe, Bürgerzentrum Südstadt. Aus den sieben Vereinen bei der Gründung 1962 wurden bis heute 281 Vereine mit rund 33.000 Einzelmitgliedern einschließlich der "Fachverbände mit besonderer Aufgabenstellung" Rock´n´Roll, Twirling und Gardetanzsport.

Aktive Turnierpaare aller Altersklassen, Breiten- und Freizeittanzsportler, Trainer, Vereins- und Verbandsfunktionäre haben den TBW zum zweitgrößten Landesverband innerhalb des Deutschen Tanzsportverbandes (DTV) gemacht

Zum ersten Mal findet im Rahmen des Super-Kombi Enzklösterle ein Breitensport-Lehrgang statt. Gleichzeitig wird dort zum ersten Mal der Wettbewerb für den "DTV-Tanz des Jahres" durchgeführt.

2000

Zum ersten Mal findet die Informationstagung "Vereinsberater" für die TBW-Vereine im Landesleistungszentrum in Pforzheim statt.

Aufnahme des Fachverbandes Garde Nordbaden (BfG).

Stand: 276 Vereine mit 35.700 Einzelmitgliedern und 1200 aktiven Turnierpaaren

1999

Ein neues Sportförderkonzept: "Team und Team-Millennium Baden-Württemberg" wird verabschiedet.
Der TBW nimmt an der Messe "Mein Verein" in Stuttgart teil.

1998

Der TBW ist online im Internet. Ergebnisse, Informationen und Wissenswertes sind aktuell abrufbar.

1997

Aus den sieben Vereinen bei der Gründung 1962 wurden bis heute 257 Vereine mit rund 34.000 Einzelmitgliedern einschließlich der "Fachverbände mit besonderer Aufgabenstellung" Rock´n Roll, Twirling und Gardetanzsport.
Aktive Turnierpaare aller Altersklassen, Breiten- und Freizeittanzsportler, Trainer, Vereins- und Verbandsfunktionäre haben den TBW zum zweitgrößten Landesverband innerhalb des Deutschen Tanzsportverbandes (DTV) gemacht.

1995

Eröffnung des Landesleistungszentrums in Pforzheim, das gemeinsam mit dem Schwarz-Weiß-Club Pforzheim genutzt wird.

1988

Zum ersten Mal, und seither jährlich, findet am ersten Wochenende nach Ostern in Enzklösterle der "Super-Kombi-Lehrgang" statt. Es handelt sich um eine Fachschulung mit national und international anerkannten Referenten für Wertungsrichter, Trainer, Übungsleiter und Turnierleiter. Ins Leben gerufen wurde der Lehrgang, der inzwischen auch als Schulungsmaßnahme des DTV anerkannt ist, vom damaligen Lehrwart Michael Eichert.

1987

Zum ersten Mal ist das Kongreß-Zentrum Rosengarten in Mannheim Treffpunkt von Amateur- und Professionalpaaren aus allen Ländern der Erde. Zwischenzeitlich haben sich die German Open Championships (GOC) als ein Tanzsport-Festival von weltweiter Anerkennung etabliert. Initiatoren sind: Der TBW (Präsident Werner J. Braun), der TC Blau-Gold-Casino Mannheim (Präsident Alex Buttweiler) und Landestrainer Harry Körner, Calw, für die Professionals. Inzwischen wird das Festival von der Mannheimer Kongreß- und Touristik-GmbH (MKT) ausgerichtet, die Veranstalter sind Gesellschafter in einer GmbH. Im ersten Jahr kamen an drei Tagen 800 Turnierpaare, im elften Jahr gingen über 2000 Paare in 23 Wettbewerben an den fünf Turniertagen an den Start.

1985

Bei der ersten Großveranstaltung "Tanzen Total" in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer Halle erwerben 2300 Gäste die "Trimmtanz-Medaille". In den folgenden Jahren finden nochmals drei Veranstaltungen in Stuttgart und Karlsruhe statt.

1984

Der Württembergische Landessportbund (WLSB) nimmt "Tanz für Jedermann" in sein "SSS-Programm" (Sport-Spiel-Spaß) auf. TBW-Jugendwart Peter Lenz, Karlsruhe, wird Vertreter der DTSJ im Sport-Ausschuß des DTV.

1983

Erstmals findet im DTV eine Schulung in "New Vogue" mit Stuart Saunders in Pforzheim statt.

1981

Der TBW führt den Zentralen Wertungsrichter-Einsatz ein. Karl-Heinz Richter, erster Freizeitsportwart des TBW, erstellt einen Strukturplan für den Freizeitsport.
Der 1. Tanzclub Ludwigsburg veranstaltet die erste Landesmeisterschaft für Rock´n´Roll im DTV.

1980

Die Sportschule Schöneck in Karlsruhe-Durlach wird Bundesleistungszentrum für den Tanzsport.

1972

Mit Heinrich Scherer beginnt im TBW der systematische Aufbau einer Öffentlichkeitsarbeit, die nach innen und außen eine gute Akzeptanz in den Redaktionen und Medien fand. Aus einfachen Rundschreiben entwickelte sich die TBW-Rundschau (1981), dann das Magazin STEP, später Swing & STEP als Gebietsausgabe Süd im amtlichen DTV-Organ Tanzspiegel.

1970

Die Sportschule Schöneck in Karlsruhe wird Landes-Leistungszentrum des Tanzsports. Mit Werner Nuzinger (Heidelberg) und Horst Rauser (Esslingen) werden die beiden ersten Landestrainer vom Landesausschuß für Leistungssport (LAL) eingesetzt.

1968

Am 24. August schließen der Allgemeine Deutsche Tanzlehrer-Verband (ADTV) und der Deutsche Tanzsportverband (DTV) in Enzklösterle ein Abkommen, das die Aufgaben klar abgrenzt: Tanzkurse in der Tanzschule, Tanzsport in den Vereinen. Die Amateurpaare, die bisher im Deutschen Amateur-Turnieramt (DAT) des ADTV organisiert waren, werden in den DTV überführt.

1965

Die Deutsche Tanzsport-Jugend (DTSJ) wird einstimmig gleichbereichtigtes Vollmitglied in der Deutschen Sport-Jugend (DSJ).

1962

Diese Arbeitsgemeinschaft (s. 1961) schloß eine "Vereinbarung über die engere Zusammenarbeit der südwestdeutschen DTV-Clubs". Dies war am 25. März 1962 auf der Sportschule Schöneck/Karlsruhe die Geburtsstunde des TANZSPORTVERBANDES BADEN-WÜRTTEMBERG e.V. (TBW). Er ist damit der erste Sportfachverband, der alle Vereine des sportpolitisch dreigeteilten Bundeslandes umfasst. Sieben Vereine mit wenigen hundert Mitgliedern zählte der Verband bei seiner Gründung. Erster Vorsitzender wurde Otto Brodesser. Der geregelte Sportbetrieb für alle Turnierpaare dieses Landesverbandes im Deutschen Tanzsportverband konnte beginnen.

1961

Auf Anregung von Werner J. Braun (Heidelberg), Otto Brodesser (Karlsruhe) und Dr. Hans Kießel (Stuttgart) fand die erste Tagung der "Arbeitsgemeinschaft der Tanzsportclubs in Süddeutschland" statt.

1953

Mit der Aufnahme des Deutschen Tanzsportverbandes (damals "Deutscher Amateurtanzsport-Verband" (DATV) / "Deutscher Verband zur Pflege des Gesellschaftstanzes" (DPG) am 2. Februar 1953 in den Deutschen Sportbund (DSB) ergaben sich entsprechend dem föderativen Aufbau der Bundesrepublik Konsequenzen: Es mußten Landesverbände gegründet werden. In Baden-Württemberg geschah dies in zwei Stufen.

1936

Im Olympiajahr 1936 veranstaltete der Pforzheimer Club eine "Meisterschaft von Baden".

20er Jahre

In den zwanziger Jahren wurden bereits Clubgründungen und Turnierveranstaltungen registriert. So wurde z.B. 1922 in Pforzheim ein Grün-Weiß-Club gegründet (ab 1925 Schwarz-Weiß-Club und seit 1939 eingetragenen Verein). 1926 entstand in Böblingen ein Tanzsportclub und in Karlsruhe 1934.

1913

Das erste internationale Turnier auf deutschem Boden fand im August 1913 in Baden-Baden statt. Sechzig Paare aus acht Nationen waren angetreten.