In Dance Cup -Spaßturnier
Discofox
Sporthall, 64658 Fürth, Schützengasse 14
Sa., 18. September 2010
Einlass 18.30 Uhr
Beginn 19.30 Uhr
3 Startklassen
Hobbyklasse + Sportklasse + Spezialklasse
Ausrichter / Veranstalter:
TSA RSV Seeheim
in Zusammenarbeit mit der Tanzschule
Martin Hildenbeutel und dem TV Fürth
Turnierleitfaden
- 1. Startberechtigung
Alle erwachsenen Tanzbegeisterten sind startberechtig. Es sind auch gleichgeschlechtliche Paarkombinationen zugelassen.
Die Bezeichnung Turnierleiter, Wertungsrichter, usw. in der männlichen Form ist geschlechtsneutral zu verstehen.
Die Teilnehmer erklären sich durch ihre Anmeldung mit den Bedingungen und Vorgaben des Veranstalters / Ausrichters einverstanden.
Der Veranstalter weist ausdrücklich darauf hin, dass keine Haftung für Verletzungen und sonstige Schäden der Teilnehmer während der Veranstaltung und auf der An- und Abreise übernommen wird. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Eine entsprechende Vorsorge ist durch die Teilnehmer selbst oder die Institution, für die die Teilnehmer an den Start gehen, zu treffen.
- 2. Startklassen
2.1 Einzelpaare
- Hobbyklasse (Leistungsniveau Freizeittänzer)
- Sportklasse (Leistungsniveau Breitensporttänzer )
- Spezialklasse (Leistungsniveau turnierorientierte Paare )
2.2 Team
- Teambewertung (die besten 3 Paare einer Mannschaft kommen in die Teamwertung)
- 3. Richtlinien und Auslegungen in den Startklassen
3.1 Allgemeines
Es dürfen nur Figuren getanzt werden, in denen mindestens ein Partner die Füße unterhalb der Kopflinie im Paar hat.
Akrobatiken sind verboten ( Sprünge, Würfe und Überschläge mit mindestens einer kompletten Drehung um die Körperlängs- oder Querachse mit und ohne Partnerhilfe).
In der Hobbyklasse gibt es keine extra ausgewiesene Slowrunde.
Es ist überwiegend discofoxtypisch zu tanzen. Freie Elemente, ohne Tanzhandhaltung und / oder ohne Discofoxgrundschritt dürfen nicht überwiegen (z.B. freie HipHop oder Show-Elemente). Die Klassenabwicklung wird gesondert im Ablaufplan ausgewiesen.
3.2 Durchführung und Einteilung in den Startklassen
Die Paare teilen sich bei der schriftlichen Anmeldung selbst in die jeweilige Klasse ein, in der sie sich von ihrem Leistungsniveau zuordnen würden. Die Wertungsrichter sichten vor Turnierbeginn die Klassen. Einzelne Paare können in den Sichtungsrunden von den Wertungsrichtern korrigierend in eine andere Klasse gesichtet werden, in der sie dann starten müssen. Die Sichtungsrunden erfolgen in der Reihenfolge Spezialklasse, Sportklasse und Hobbyklasse.
Abhängig von der Teilnehmerzahl, Örtlichkeit, Zeitfenster werden grundsätzlich eine Vorrunde, eine Hoffnungsrunde, Zwischenrunde(n) und eine Endrunde durchgeführt. Sollten maximal 2-7 Paare in einer Klasse an den Start gehen, wird nur eine Endrunde getanzt.
Runde Klasse Tempo (BPM) max.Länge in Min.
Sichtungsrunde Hobby 112 – 128 ca. 2:00 Min.
Vorrunde Hobby 112 – 128 ca. 2:00 Min.
Sichtungsrunde Sport 100 – 120 ca. 2:00 Min.
Vorrunde Sport 100 – 120 (Slow) ca. 2:00 Min.
Vorrunde Sport 120 – 132 (Quick) ca. 2:00 Min.
Sichtungsrunde Spezial 80 – 100 ca. 2:00 Min.
Vorrunde Spezial 80 – 100 (Slow) ca. 2:00 Min.
Vorrunde Spezial 124 – 138 (Quick) ca. 2:00 Min.
Für die Hoffnungsrunde, Zwischenrunde(n) und Endrunde gilt dies ebenfalls für Tempi und max. Länge der verschiedenen Klassen.
In der Hobbyklasse wird vornehmlich Musik mit durchgängigem Rhythmus verwendet.
In der Sport- und Spezialklasse werden in den einzelnen Runden zuerst alle Slow- und dann die Quickrunden getanzt. Die Slow- und die Quickrunde werden separat zu gleichen Teilen gewertet.
Die Musik wird vom Veranstalter vorgegeben.
3.3 Tanzrunden
Eintanzrunden
Vor jeder Runde können Eintanzrunden stattfinden. Eintanzrunden finden nur bei Einzelpaarwettbewerben statt.
Sichtungsrunden
Sichtungsrunden finden vor Wettbewerbsbeginn statt. Hier soll geprüft werden, ob die Selbsteinteilung der Paare dem Startfeld angemessen ist. In den Sichtungsrunden wird verdeckt bewertet und Leistungsabweichungen entsprechend vermerkt.
Vorrunden
Die Einteilung der Paare in den Vorrunden kann nach Nennung in der Startliste oder gemäß Auslosung erfolgen. Der Wettbewerbsleiter legt die Startreihenfolge der Paare für die Vorrunde fest. In den Vorrunden wird verdeckt durch Kreuzvergabe gewertet.
Hoffnungsrunden
Nach der Vorrunde sollte eine Hoffnungsrunde mit allen Paaren getanzt werden, die sich nicht direkt für die nächste Runde qualifiziert haben. Hoffnungsrunden finden nur statt, wenn die Anzahl der Startpaare die Anzahl einer Endrunde übersteigt. Der Veranstalter behält sich die Durchführung von Hoffnungsrunden vor. Maximal 50% der Paare der Hoffnungsrundrunde können in die nächste Runde einziehen. In der Hoffnungsrunde wird verdeckt durch Kreuzvergabe gewertet.
Zwischenrunden
Zwischenrunden finden nur statt, wenn die Anzahl der qualifizierten Startpaare nach Durchführung der Vorrunde und eventuell einer Hoffnungsrunde die Maximalanzahl von Paaren für eine Endrunde übersteigt. In den Zwischenrunden wird verdeckt durch Kreuzvergabe gewertet. Je nach Kreuzverteilung und Teilnehmerzahl können mehrere Zwischenrunden stattfinden. Zwischen 50% und 75% der Paare sollten in die nächste Runde einziehen. Der Wettbewerbsleiter entscheidet über die Anzahl der zu vergebenden Kreuze.
Endrunden
Für die Endrunde der jeweiligen Klasse können sich in der Regel 6 Paare qualifizieren. Je nach Kreuzverteilung entstehen eventuell Abweichungen, so dass auch 2 - 8 Paare in dieser Runde tanzen. Der Veranstalter entscheidet. In der Endrunde wird offen mit Platzziffern gewertet.
3.4 Pokale und Medaillen
Pokal- oder/und Medaillenvergaben sind vorgesehen.
3.5 Urkunden
Alle startenden Wettbewerbsteilnehmer erhalten Urkunden mit dem Platzierungseintrag.
3.6 Modus der jeweiligen Klassen
Hobbyklasse
Erlaubt ist die 3er- und 4er-Schritttechnik über drei aufeinanderfolgende Taktschläge. Es darf zwischen beiden Techniken gewechselt werden. Es gibt grundsätzlich keine Figurenbegrenzung sofern sie Punkt 3.1 der Richtlinien und Auslegungen entsprechen.
Alle Figuren müssen durchgängig in den Schritttechniken auf drei Schläge getanzt werden. Es gibt grundsätzlich keine Figurenbegrenzung.
Entscheidend für die Bewertung ist nicht welche und wie viele Figuren ein Paar zeigt, sondern wie diese technisch getanzt und in der Musik umgesetzt werden (Prinzip „Qualität vor Quantität“).
Sportklasse
Zusätzlich zu den Bedingungen der Hobbyklasse sind Schrittvariationen, Standposen, Breaks und Stopps erlaubt. Es soll überwiegend in der 3er- und/oder 4er-Schritttechnik getanzt werden ( weiteres siehe 3.1 ).
Spezialklasse
Zusätzlich zu den Bedingungen der Sportklasse sind Lines, Liegeposen, Drops Bodenrutsch- und Schleuderfiguren erlaubt ( weiteres siehe 3.1 ).
Teamwertung
Da für die Teamwertung die Einzelergebnisse der Tanzpaare herangezogen werden, gelten die oben genannten Ausführungen für die Teamwertung analog.
3.7 Richtlinien zu den Wettbewerbsklassen
Der Turnierleiter ist für die Einhaltung der Richtlinien zuständig und verantwortlich. Der Turnierleiter legt vor jeder Vor-, Hoffnungs- und Zwischenrunde die Anzahl der zu vergebenden Kreuze fest.
Die Vor-, Hoffnungs- und Zwischenrunden werden verdeckt mit Kreuzen gewertet, die Endrunden offen durch Platzziffern. Die Endrundenergebnisse werden während der Siegerehrung bekannt gegeben.
Die Reihenfolge der Platzierungen in den Endrunden ergibt sich aus der Addition der zu vergebenden Platzziffern der Wertungsrichter (je niedriger die Summe, desto besser die Platzierung). Die Platzvergabe resultiert aus dem System der Wertungskriterien. Jede Platzierung kann nur einmal von jedem Wertungsrichter vergeben werden.
Die niedrigste Summe der vergebenen Ziffern, bedeutet die beste Platzierung.
Slow und Quick werden getrennt gewertet und haben die gleiche Gewichtung. Die jeweiligen Einzelwertungen von Slow und Quick werden zusammengeführt und als Gesamtwertung, wie vorher beschrieben, ermittelt und ausgewertet. Im Falle eines Gleichstandes, von zwei oder mehr Paaren, werden die Kreuze der Vorrunden in die Gesamtentscheidung einbezogen. Sollte dann immer noch Platzgleichheit vorliegen, kann eine Platzteilung erfolgen oder eine Stichrunde zur Ergebnisfindung getanzt werden. Die Entscheidung trifft der Turnierleiter.
Bei der Teamwertung werden die drei besten Einzelergebnisse eines Teams in der Platzziffer addiert. Der Vergleich der Platzziffersummen der Teams ergibt die Teamplatzierung. Die niedrigste Platzziffersumme bedeutet die beste Platzierung. Bei Summengleichheit wird der Platz geteilt.
4. Bewertungsgrundlagen
4.1. Grundsätze
Die Wertungskriterien sind nachfolgend beschrieben.
Die Bewertung erfolgt mit dem erkennbaren Einsetzen der Musik und schließt mit dem Musikende ab. Die Musik wird zum Ende eines jeden Tanzdurchganges einer jeden Tanzrunde sanft ausgeblendet.
Die erste und letzte tänzerische Bewegung, innerhalb der Musikspielzeit, fällt in die Bewertung.
Bei Regelverstößen können Teilnehmer vom Turnierleiter ermahnt bzw. disqualifiziert werden.
4.2. Wertungskriterien für Einzeltanzpaarwettbewerbe
Es gilt der Grundsatz „Qualität vor Quantität“.
Die Wertungskriterien werden wie folgt untergliedert:
- Taktsicherheit / Rhythmisierung
(z.B. Rhythmus, Melodie, Beschleunigung, Verzögerung, Betonung)
- Tanztechnik
(z.B. Schritttechnik, Bein-/Fußarbeit, Führung, Körper-/Armhaltung, Spannung, Balance, Drehtechnik, Ausführung, Linienführung)
- Tanzfiguren
(z.B. Aufbau, Verbindungen, Vielfalt, Schwierigkeitsgrad, Originalität, Qualität, Choreografie)
- Tänzerische Darbietung
(z.B. Paartanz, Paarharmonie, Ausstrahlung, Interpretation der Musik, Raumaufteilung, Linienführung, Präsentation)
In den Vor-, Hoffnungs- und Zwischenrunden werden - gemäß der oben genannten Kriterien - Kreuze, in der Endrunde Platzziffern vergeben.
5. Wertungsrichter / Turnierleiter
Das Wertungsgericht besteht aus mindestens 3 Wertungsrichtern, 1 Turnierleiter und 1 Protokollanten. Der Veranstalter sucht sich die Wertungsrichter, Turnierleiter und Protokollanten selbst aus. Es werden vorrangig ausgebildete Tanzwertungsrichter und/oder sach- und fachkundige Trainer eingesetzt.
Bei kurzfristigem Ausfall eines Wertungsrichters kann Ersatz durch eine kompetente Person aus dem Publikum gestellt werden. Die Wertungsrichterbesprechung findet vor Turnierbeginn statt. Der Veranstalter legt die Höhe der Wertungsrichtervergütung fest.
6. Start- und Ergebnislisten
Es werden Start- und Ergebnislisten geführt. Der Veranstalter ist hierfür verantwortlich. Die Kontrolle obliegt dem Turnierleiter und ist mit dessen Unterschrift zu quittieren. Es gibt keine Startbücher und/oder Startmarken.
7. Anmeldung / Startgeld
Es werden Startgebühren in Höhe von 8.- € pro Paar (4.- € pro Person erhoben). Die Meldung zur Turnierteilnahme erfolgt paar- bzw. teamweise schriftlich durch die Institution, in dem das startende Paar / das Team Mitglied ist. Turnierteilnehmer zahlen keinen Eintritt / Mindestverzehr.
Die Meldefrist endet am 12. September 2010.
8. Kleiderordnung
Die Tanzkleidung ist grundsätzlich frei wählbar. Der Stil der Veranstaltung soll gewahrt bleiben und die Performance des Tanzpaares unterstreichen. Sportive Kleidung ist ebenfalls gewünscht ( keine Showkleidung ).
9. Musikauswahl
Die Turniermusik wird vom Veranstalter vorgegeben.
Alle weiteren Informationen sind auf der Homepage www.fun-dance.de zu finden.
Erstellt am 05.05.2010 64342 Seeheim-Jugenheim/Malchen
Martina Mroczek ( Abteilungsleiterin )
Andreas Krug ( stellv. Abteilungsleiter )
TSA RSV Seeheim




